Marina Apollonio ist eine visionäre Künstlerin, deren einzigartige Kreationen die Welten der Op-Art und der Sinneswahrnehmung erforschen und damit weltweit das Publikum fesseln. Die gefeierten Ausstellungen der Künstlerin reichen vom späten 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart, darunter „Vertigo“ im renommierten Wiener Mumok-Museum. Die Ausstellungen gehen über konventionelle Grenzen hinaus. Ihre Arbeit bietet dem Betrachter eine unvergessliche Reise durch Wahrnehmung und Realität. Sie lässt sich von der transformativen Op-Art-Bewegung der 1950er und 1960er Jahre inspirieren.
Ihre Kunst verbindet alte Techniken mit neuen Ideen und lädt das Publikum zum Entdecken und Nachdenken ein. Die Künstlerin verwendet sorgfältige Handwerkskunst und zum Nachdenken anregende Installationen. Maria erweitert immer wieder die Grenzen der bildenden Kunst und hinterlässt einen tiefen Eindruck in der zeitgenössischen Kunstszene. Tauchen wir ein in ihre Reise und erkunden wir, wie sie Projekte wie Vertigo und viele andere in Angriff nahm und realisierte.
Kannst du dich kurz vorstellen und etwas über deine Herkunft erzählen?
Ich bin Repräsentant des Mumok, dem Museum Moderner Kunst in Wien, Österreich. Unser Museum ist stolz auf seine Tradition und stellt hochmoderne Kunst aus vielen Kulturen aus. Das Mumok befindet sich im geschäftigen Kulturzentrum Wiens. Mir geht es darum, Gespräche über Kunst anzuregen, neue Dinge auszuprobieren und Kreativität in all ihren Formen zu schätzen. Ich liebe es, bahnbrechende Kunstwerke von talentierten Künstlern aus aller Welt zu präsentieren. Egal, ob Sie Kunst lieben oder neugierig sind, was es Neues und Aufregendes in der Kunstwelt gibt, das Mumok ist der richtige Ort dafür.
Wie lautet der Titel Ihres Projekts?
Der Titel meines Projekts lautet „Vertigo„: Op Art und eine Geschichte der Täuschung, 1520–1970. Es ist wie eine große Show, die zwei bemerkenswerte Dinge erforscht: Op Art und wie Künstler unsere Augen täuschen. Bei Op Art geht es darum, Kunst zu schaffen, die dem, was wir sehen, Streiche spielt. Von abgefahrenen Mustern bis zu verrückten Farben ist es wie ein visuelles Abenteuer! Es blickt auch zurück vom 16. Jahrhundert bis in die 1970er Jahre. Damals verwendeten Künstler bereits Tricks, um die Augen der Menschen zu täuschen. Mein Projekt zeigt also, wie sich diese Tricks weiterentwickelt haben.

Können Sie das Konzept hinter Ihrer Ausstellung „Vertigo“ erklären?
Die Ausstellung „Vertigo“ zeigt verblüffende Kunstwerke, die Ihren Augen Streiche spielen! Sie heißt Op Art und ist wie eine Zaubershow für Ihr Gehirn. Die Gemälde in der Ausstellung erzeugen Illusionen von Mustern in Bewegung. Sie erschaffen Formen, die ihr Aussehen verändern, wenn man sie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.
Die Idee hinter der Ausstellung Vertigo ist es, Sie durch diese faszinierenden Kunstwerke auf ein unterhaltsames Abenteuer mitzunehmen. Es ist, als würden Sie eine Welt betreten, in der nichts so ist, wie es scheint, und in der jedes Gemälde oder jede Skulptur eine Überraschung für Sie bereithält.
Welche Rolle spielen visuelle Tricks bei der Entstehung und Erfahrung von Op-Art?
Visuelle Tricks sind für die Schaffung und Erfahrung von Op-Art von wesentlicher Bedeutung. Künstler verwenden geometrische Muster, kontrastierende Farben und präzise Designs, um optische Täuschungen zu erzeugen. Diese Täuschungen lassen Standbilder scheinbar in Bewegung geraten oder sich verändern und stellen so unsere Wahrnehmung von Raum, Form und Bewegung in Frage.
Diese visuellen Tricks stören unsere gewohnte Sichtweise. Sie bringen uns dazu, zu hinterfragen, was wir sehen und wie unsere Augen und unser Gehirn visuelle Informationen interpretieren. Op-Art spielt mit unseren Sinnen und schafft ein dynamisches Erlebnis. Sie fesselt den Betrachter und fordert ihn auf, die Stabilität der visuellen Realität zu hinterfragen.

Können Sie die Rolle von Licht und Bewegung in Ihren Werken erklären?
Licht und Bewegung sind in meinen Kunstwerken von entscheidender Bedeutung. Sie tragen dazu bei, ein fesselnderes Erlebnis für den Betrachter zu schaffen. Ich kann verschiedene Beleuchtungstechniken verwenden, darunter Schwarzlicht und dynamisches Licht. Mit ihnen kann ich mit Schatten, Reflexionen und Kontrasten spielen. Dies erweckt die Kunst mit wechselnder Dynamik zum Leben. Ich verwende in meinen Werken auch kinetische Skulpturen und bewegliche Elemente. Diese sorgen für Bewegung und verleihen der Kunst ein unvorhersehbares und aufregendes Gefühl. Licht und Bewegung verwischen die Grenze zwischen Realität und Illusion.
Können Sie uns mehr Einzelheiten zu den Veranstaltungen geben, an denen Sie mitgewirkt haben?
Ich arbeitete mit renommierten Institutionen wie dem Kunstmuseum Stuttgart, und die Ausstellung „Vertigo“ hat ein breiteres Publikum erreicht. Diese Zusammenarbeit ist sehr wertvoll. Sie ermöglicht es mir, Ideen und Ressourcen zu teilen und auszutauschen und helfen mir, die Reichweite meiner Ausstellungen zu vergrößern. Die Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Stuttgart bedeutet für mich, „Vertigo“ in verschiedenen Städten, damit mehr Menschen die Kunst sehen und genießen können.
Bei diesen Partnerschaften geht es um mehr als nur die Organisation der Ausstellung. Es geht darum, künstlerische Ideen zu teilen und den kulturellen Austausch zu fördern. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Kunstorganisationen möchte ich moderne Kunst spannender und für jedermann zugänglicher machen. Diese Zusammenarbeit hat mir auch neue Ideen und Stile gebracht, wodurch die Ausstellung für die Besucher noch besser wird.
Was inspiriert Sie zur Kunst und woher kommen Ihre kreativen Ideen?
Meine Inspiration bezieht sich auf verschiedene Quellen, wie historische Präzedenzfälle, wissenschaftliche Entdeckungen und zeitgenössische künstlerische Praktiken. Besonders fasziniert mich die Schnittstelle zwischen Kunst und Wahrnehmung. Diese Faszination schöpfe ich aus, um neue visuelle Experimente und sensorische Erfahrungsbereiche zu erkunden. Meine kreativen Ideen entstehen oft aus dem Wunsch, konventionelle Sicht- und Verständnisweisen herauszufordern. Ich strebe danach, die Grenzen der Kunst zu erweitern. Ich beziehe das Publikum auf zum Nachdenken anregende Weise ein.

Wie verlief Ihre Zusammenarbeit mit anderen Künstlern?
Die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ist für meinen kreativen Prozess von zentraler Bedeutung. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern kann ich unterschiedliche Perspektiven, Fähigkeiten und Talente kombinieren, um meine Op-Art-Kreationen zu bereichern. Gemeinsam erkunden wir neue Ideen und Techniken und erweitern die Grenzen des Möglichen. Diese Zusammenarbeit hilft mir, als Künstler zu wachsen und spannendere und wirkungsvollere Kunstwerke zu schaffen. Es geht nicht um meine Kunst; es geht darum, ein Gefühl von Gemeinschaft und Teamarbeit innerhalb der Kunstwelt aufzubauen.
Welche Themen behandeln Sie häufig in Ihrer Kunst und warum?
In meiner Kunst beschäftige ich mich oft mit Themen wie unserer Wahrnehmung von Dingen, was real ist und was nicht. Diese faszinierenden Ideen bringen die Menschen zum Nachdenken und lassen sie ihr Wissen hinterfragen. Indem ich mit Konzepten wie Raum und Zeit spiele, möchte ich Neugier wecken und die Menschen dazu bringen, über die Welt um sie herum zu sprechen. Meine Kunst offenbart neue Perspektiven und regt zu einer tieferen Betrachtung des Lebens an.
Ich möchte zum Nachdenken anregen, Neugier wecken und die Betrachter ermutigen, ihr Weltbild zu hinterfragen. Meine Kunst ist ein Katalysator für Dialog, Denken und Veränderung. Sie lädt die Betrachter ein, neue Sichtweisen zu erkunden und sich mit den Komplexitäten des Menschseins auseinanderzusetzen.
Vor welchen Herausforderungen stehen Sie bei der Schaffung von Op-Art?
Das Schaffen von Op-Art stellt besondere Herausforderungen dar, da es auf präzisen Formen, Illusionen und sensorischen Tricks beruht. Um das richtige Aussehen zu erzielen, sind sorgfältige Planung, technisches Können und Liebe zum Detail erforderlich. Es ist schwierig, Aussehen und Ideen in Einklang zu bringen. Op-Art zielt darauf ab, den Betrachter sowohl geistig als auch sinnlich anzusprechen.
Das Schaffen von Op-Art ist mit Herausforderungen verbunden. Ich gestalte Formen und Farben mit höchster Präzision, um überzeugende Illusionen zu erzeugen. Es ist auch schwierig, ein Gleichgewicht zwischen gutem Aussehen und tiefer Bedeutung zu finden und das Publikum mit einem Erlebnis zu fesseln, das starke emotionale Reaktionen hervorruft. Aber ich sehe diese Herausforderungen als Chancen, meine Kunst weiterzuentwickeln. Ich schaffe ein fesselndes Erlebnis.

Wie stellen Sie eine Verbindung zu Ihrem Publikum her?
Ich verbinde mich auf unterschiedliche Weise mit meinem Publikum. Ich beziehe Menschen jeden Alters und jeder Herkunft durch Ausstellungen, Vorträge und Online-Plattformen ein, darunter meine Website und Social-Media-Kanäle. Ich schaffe Erlebnisse, die sie zum Nachdenken und Fühlen anregen. Interaktive Darstellungen und Diskussionen regen sie an, ihre Gedanken zu erforschen und zu teilen.
Meine Website und die sozialen Medien helfen mir, mehr Menschen zu erreichen und meine Arbeit zu teilen. Mein Ziel ist es, Kunst für alle unterhaltsam und bedeutungsvoll zu machen.