Toshiyuki Inoko, der Mastermind hinter „teamLab“, wurde 1977 in Japan geboren. Er liebt die Natur und studierte Mathematik und Technologie an einer großen Universität in Tokio. Nach Abschluss der Schule gründete er 2001 teamLab mit einer großen Idee: gemeinsam Kunst machen, nicht allein.
teamLab schafft mit Computern und Teamarbeit faszinierende Kunst. Sie haben viele spannende Projekte umgesetzt, beispielsweise eines, bei dem Menschen in Tokio mit digitaler Kunst tanzen konnten. Ein anderes Projekt umfasste monumentale interaktive Kunstwerke, die alle in Erstaunen versetzten. Ihr beeindruckendstes Projekt ist das teamLab Borderless Museum. Es befindet sich in Japan und ist riesig! Besucher können herumlaufen und Teil der Kunst werden. Alles bewegt und verändert sich, was jeden Besuch einzigartig und besonders macht.
Bitte stell Dich vor und erzähle uns von Deiner Herkunft.
Mein Name ist Toshiyuki Inoko und ich bin der Gründer und Leiter von TeamLab, eine Gruppe, die für ihre digitale Kunst bekannt ist. Ich wurde 1977 in Tokushima, Japan, geboren, einem Ort mit einer wunderschönen Naturlandschaft, die meine Arbeit beeinflusst hat. Ich gründete teamLab 2001, gleich nach Abschluss meines Studiums. Ich habe an der Universität Tokio meinen Abschluss gemacht und Mathematische Ingenieurwissenschaften und Informationsphysik studiert.
Ich begann auch ein Aufbaustudium an der Universität Tokio, wo ich interdisziplinäre Informationswissenschaften studierte. Ich verließ das Studium jedoch 2004. Während meines Studiums lernte ich viele Themen kennen, darunter Statistik und wie Computer Sprache und Kunst verstehen. Diese Wissensmischung hat mir und meinem Team geholfen, einzigartige und interaktive Kunst zu schaffen. Die Leute kennen teamLab für seine innovative Arbeit.

Können Sie mir etwas über die Projekte erzählen, an denen Sie gearbeitet haben?
Im Laufe der Jahre hat teamLab viele Projekte durchgeführt, die unseren digitalen Kunststil demonstrieren. 2014 veranstalteten wir im Tokyo National Museum of Emerging Science and Innovation (Miraikan) die „teamLab Dance! Art Exhibition and Learn and Play!“. Bei dieser Veranstaltung konnten Besucher auf spannende neue Weise mit Kunst interagieren.
Im Jahr 2016 präsentierten wir eine weitere umfangreiche Ausstellung, 'DMM.PLANETS Art von teamLab.' Sie fand in Tokio statt und zog ein vielfältiges Publikum an. Die Ausstellung zeigte großformatige interaktive Kunstwerke, die Menschen jeden Alters faszinierten.
Unser bisher bemerkenswertestes Projekt ist das MORI-Gebäude DIGITALES KUNSTMUSEUM. Es ist von teamLab Borderless. Es wurde im Juni 2018 in Odaiba eröffnet. Das Museum ist riesig. Es bietet ein einzigartiges Erlebnis. Verschiedene Kunstwerke verschmelzen dort und schaffen eine unvergessliche Reise. Besucher können die Kunst erkunden und sich mit ihr auseinandersetzen, wodurch jeder Besuch einzigartig und persönlich wird.

Was hat Sie dazu inspiriert, teamLab zu gründen?
Ich habe teamLab mit einer klaren Vision gegründet: einen Raum zu schaffen, in dem gemeinsames Experimentieren und Schaffen gedeihen kann. Das Entdecken neuer Schönheit und das Hinterfragen alter Vorstellungen von Kunst inspirierte mich und ich wollte einen kollaborativen Ansatz zur Schöpfung fördern.
Diese Idee widerspricht dem Konzept, Kunst an individuelle Handschriften zu binden. Ich habe teamLab als eine Plattform gesehen. Talentierte Menschen würden zusammenkommen und ihre Fähigkeiten teilen. Sie würden die Grenzen der Kunst erweitern. Diese Teamarbeit bleibt unser Kern. Sie treibt uns ständig an, innovativ zu sein und bahnbrechende Kunst zu schaffen.
Was unterscheidet teamLab von anderen Kunstkollektiven?
Der Kunstansatz von teamLab ist einzigartig. Wir vermischen verschiedene Themen und nutzen digitale Technologie, um immersive Erlebnisse zu schaffen. Unsere Kunstwerke hängen nur an Wänden. Sie bewegen sich und interagieren, wodurch Kunst, Raum und Publikum verschwimmen. Dieser innovative Ansatz zeichnet teamLab aus.
Wir schaffen Orte, an denen die Betrachter Teil der Kunst werden. Es ist ein interaktives Erlebnis, wie es in der Kunstwelt kein zweites Mal vorkommt. Besucher von teamLab-Ausstellungen können mehr erwarten als nur das Betrachten von Gemälden. In dieser dynamischen Welt verbindet sich alles, wenn man sie betritt, was jeden Besuch spannend und unvergesslich macht.
Könnten Sie das Konzept hinter teamLab Borderless beschreiben?
teamLab Borderless erfindet die Idee eines Museums neu. Hier bleiben die Kunstwerke nicht still. Sie bewegen sich und interagieren, wodurch die Grenzen zwischen Kunst und Publikum verschwimmen. Besucher werden Teil des Erlebnisses. Die Kunst fließt um sie herum und umgibt sie. Das Betreten von teamLab Borderless ist wie das Betreten einer Welt, in der alles lebendig ist.
Die Grenzen zwischen traditioneller Kunst und digitaler Technologie verschwinden und es entsteht eine immersive Reise. Jeder Besuch im teamLab Borderless ist einzigartig. Die Kunst verändert sich ständig und bietet den Besuchern jedes Mal ein neues Erlebnis. Es ist ein Ort, an dem Sie sich in der Schönheit und dem Wunder interaktiver Kunst verlieren können.

Wie fördert teamLab Borderless die Interaktion zwischen Betrachtern und Kunstwerken?
Bei teamLab Borderless ist die Interaktion zwischen Betrachtern und Kunstwerken von grundlegender Bedeutung. Ein Kunstwerk zeigt beispielsweise Blumen, die auf dem Boden blühen. Sie blühen, wenn Menschen stillstehen, und verlieren ihre Blütenblätter, wenn sie sich bewegen. Diese Interaktion ist dynamisch. Sie ermutigt die Betrachter, sich mit dem Kunstwerk und miteinander auseinanderzusetzen. Sie fördert ein Gefühl gemeinsamer Erfahrung und Kommunikation.
Welche Rolle spielt die Natur in Ihrer künstlerischen Vision?
Die Natur ist für mich und meine Kunst von wesentlicher Bedeutung. Als Kind erkundete ich die Berge und Wälder in Tokushima. Diese Liebe zur Natur inspiriert vieles von dem, was wir bei teamLab tun. Unsere Kunstwerke versuchen, die Verbindung zwischen Mensch und Natur zu zeigen. Wir machen Dinge, die sich bewegen und verändern, wie es die Natur tut. Wenn man unsere Kunst sieht, fühlt man sich als Teil der natürlichen Welt.
Können Sie die Bedeutung körperlicher Bewegung für das Erleben von Kunst erläutern?
Bewegung ist entscheidend, um unsere Kunst zu erleben. Sie stärkt das räumliche Gedächtnis. Wir ermutigen die Betrachter, sich in unseren Installationen wie teamLab Athletics Forest zu bewegen, um sich intensiver mit den Kunstwerken auseinanderzusetzen. Durch Bewegung können die Betrachter die Welt in 3D sehen und darüber nachdenken, was ihr Erlebnis und Verständnis der Kunst bereichert.

Wie stellen Sie sich die Zukunft der Verflechtung von Kunst und Technologie vor?
In Zukunft werden Kunst und Technologie verschmelzen und innovative Erlebnisse schaffen. Die Technologie schreitet voran. Sie schafft neue Möglichkeiten für die Kunst. Sie fesselt das Publikum auf neue Weise. Ich stelle mir eine Zukunft vor, in der digitale Kunst in das tägliche Leben einfließt. Sie wird Räume verändern und die Interaktion mit der Welt um uns herum verbessern.
Welche Rolle spielt teamLab Ihrer Meinung nach bei der Gestaltung der Zukunft der Kunst?
teamLab spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Kunst. Wir wollen Grenzen verschieben und mithilfe digitaler Technologie neue Möglichkeiten erkunden. Durch unsere Teamarbeit und die Mischung unserer Fachgebiete schaffen wir bahnbrechende Kunst. Sie stellt konventionelle Ideen in Frage. Wir möchten andere inspirieren. Wir wollen Innovationen in der Kunstwelt vorantreiben. Wir streben danach, Kreativität und Experimentierfreude zu fördern.
Wie integriert teamLab die japanische Kultur in seine Kunstwerke?
teamLab bezieht japanische Kultur in seine Kunstwerke ein, indem es alte Kunstformen und Ideen nutzt. Unsere Methode schafft beispielsweise „ultrasubjektive Räume“. Sie wurde von vormodernen japanischen Rollbildern inspiriert. Diese Rollbilder zeigen viele Szenen aus verschiedenen Blickwinkeln innerhalb eines einzigen Kunstwerks. Mit diesem Ansatz können wir dynamische, interaktive Räume schaffen. Sie spiegeln die Fluidität und Verbundenheit wider, die in der japanischen Kunst und Kultur zu finden sind.
Wie stellen Sie sich die Rolle des Betrachters beim Erleben der Kunstwerke von teamLab vor?
Die Rolle des Betrachters ist für das Erleben unserer Kunstwerke von zentraler Bedeutung. Bei teamLab Borderless schauen Sie nicht zu, Sie sind Teil des Geschehens. Wenn Sie mit unseren Installationen interagieren, werden Sie zu einem wesentlichen Bestandteil des Kunstwerks. Diese aktive Beteiligung macht das Erlebnis spannender und einzigartiger. Wir möchten, dass Sie sich in die Kunst hineinversetzen und sie nicht nur anschauen. So machen wir unsere Kunst für Sie bedeutungsvoll und unterhaltsam!

Vor welchen Herausforderungen stehen Sie bei der Erstellung interaktiver Kunstwerke?
Das Erstellen interaktiver Kunstwerke bringt viele Herausforderungen mit sich, wie beispielsweise technische Grenzen. Es ist entscheidend, sicherzustellen, dass die Kunst leicht zu bedienen ist. Außerdem müssen wir die Integrität unserer künstlerischen Vision bewahren. Es ist ein Balanceakt zwischen dem Einsatz fortschrittlicher Technologie und dem Ausdruck unserer kreativen Ideen. Wir arbeiten als Team, um diese Herausforderungen zu meistern. Wir sorgen dafür, dass jeder Betrachter ein einzigartiges, spannendes Erlebnis mit unserer Kunst hat.
Wie messen Sie den Erfolg einer teamLab-Ausstellung?
Der Erfolg einer teamLab-Ausstellung wird am Engagement und der Interaktion der Besucher gemessen. Wir schauen uns an, welche Gefühle die Kunstwerke bei ihnen auslösen und was sie tun, wenn sie sie sehen. Wenn die Leute gutes Feedback geben, Zeit damit verbringen, sie zu erkunden und mit der Kunst und untereinander interagieren, wissen wir, dass die Ausstellung ein Erfolg ist. Wir möchten ein Erlebnis schaffen, das den Besuchern auch nach dem Verlassen der Ausstellung in Erinnerung bleibt.

Welchen Rat würden Sie aufstrebenden Künstlern und Schöpfern geben?
Mein Rat an aufstrebende Künstler und Kreative ist, Zusammenarbeit und Experimente zu begrüßen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Grenzen zu überschreiten und neue Konzepte zu erkunden. Konzentrieren Sie sich darauf, Erfahrungen zu schaffen, die bei Ihrem Publikum Anklang finden und künstlerische Normen in Frage stellen. Denken Sie daran, dass Rückschläge und Misserfolge unvermeidlich sind und wertvolle Lernmöglichkeiten bieten. Bleiben Sie neugierig, bleiben Sie aufgeschlossen und streben Sie nach Innovation und Inspiration.
Wie können Veranstalter mit Ihnen Kontakt aufnehmen?
Veranstaltungsplaner können TeamLab über unsere offizielle Website kontaktieren (Links unten). Dort finden sie Kontaktinformationen und Einzelheiten zu unseren Ausstellungen und Projekten. Wir sind immer offen für neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und möchten unsere Kunstwerke weltweit zeigen.
